************************************************************

************************************************************

http://img1.gbpicsonline.com/gb/34/014.jpg

 

 Liebe Besucher, liebe Leser, liebe Gastautoren,

 Gedanken und Zitate sowie schöne Gedichte und interessante Worte zum Thema "SONNE" können hier eine Heimat finden.

 Wenn Sie also ein Sonnengedicht oder einen kurzen Sonnen-Text, gerne auch geschichtlich oder wissenschaftlich, kennen oder selbst geschrieben haben und hier unter Ihrem Namen oder den des Verfassers veröffentlicht sehen wollen, dann schreiben Sie mir eine kurze Mail an kgfluche@googlemail.com

 zu Ihrem Beitrag.

 Bei Nichteinstellung erfolgt keine Begründung.

Karin Fluche

 *****************************************************************

http://www.gb-dream.de/data/media/64/sonnen_bilder_02_gb-dream.de.gif

 An die Sonne

Du bist Lebensspender
Männliche Seite Gottes
Gibst Wärme, Freude und Licht
Du zeigst bei Tag und bei Nacht
Ein wunderschönes Gesicht

Du hast mich lieb
Und hältst mich im Arm
Ich bin dein Zeit-Dieb
Mit dir wird der Tag nicht lang

Wenn du auf- und untergehst
Weiß ich, dass die Erde lebt
Und zwar das ganze Leben lang
Nicht nur einige Stunden lang

 

Simone Seebeck

  http://dieliebezumgedicht.npage.de/

...

  Manku Ohapaq's Gebet

 Grüß dich Sonne

Leben spendendes Licht

Die du die Macht der Kälte brichst

Grüß Dich Sonne

Leuchtendes Morgenrot

Beleuchtest unseren frühen Tod

Grüß Dich Sonne

Gleißende Mittagsglut Ermüdende Hitzeflut

Grüß Dich Sonne

Schattenwerfende Scheibe

mit deinem feuerspeienden Leibe

Grüß Dich Sonne

Der Tag wird alt Dein Licht wird kalt

Grüß Dich Sonne

Wolkentod Abendrot

Grüß Dich Sonne

Menschenfreund Menschenfeind

Grüß Dich Sonne

Gottesheizung Teufelsheizung

Grüß Dich Sonne

Rot und weiß Gelb und heiß

Grüß Dich Sonne

Gib uns Kraft Dem Weine Saft

Grüß Dich Sonne

Stern im All Zeitenball

Gruß dir Sonne

 

Reinhold Hinterhölzl 

http://hihoe.repage.de

 

Anmerkung

 

Manku Ohapqq, nicht zu verwechseln mit Manku Ohapaq II, war nach den Vorstellungen der Inkas der Sohn des Sonnengottes INTI, von dem er gemeinsam mit seiner Schwester Mama Ocllo auf die Erde gesandt wurde, um die Welt und die Menschen zu verbessern. Ein ihm mitgegebener goldener Stab sollte dabei an einem fruchtbaren Ort in die Erden versinken - hier müßte dann auch eine neue Stadt gegründet werden. So geschah es auch und die heutige peruanische Stadt Cusco (ehem. Qusqu) wurde gegründet. Diese Stadtgründung war zugleich der Beginn des Inkareiches.

 ...

 

                                                                 Sonnenstrahlen

                                                                                        

      Steigt herauf und beugt euch nieder,
daß die Gipfel rotgekrönt erleuchten
und nachtschwere Gedanken wieder
aus gequälter Seele mir entweichen.

Steigt herauf wie Feuer, mich zu finden,
beugt euch her zu mir ins Tal,
huscht über des Gartens Linden,
tretet ein beim offenen Portal.

Wärmt das Land mir, wärmt die Gärten,
viel zu düster ist mir Kopf und Nacht.
Wärmt die Seele mir – Gefährten,
damit das Herz mir wieder lacht.

Dunkelgrau zerrinnt im Morgen
begrüßt mich deine Strahlenpracht.
Weggewischt sind düstre Sorgen.
Hat nicht irgendwer gelacht?

 

Reinhold Hinterhölzl

   http://hihoe.repage.de

 

 Sonnendurchflutet
Ein Gedicht von Diana Scherer

nächstes GedichtEin kleiner Sonnenstrahl genügt

und sofort bin ich quietschvergnügt.
Mein Stimmungsbarometer steigt,
daher mein Schweinehund still schweigt.

Mein Tatendrang wird stimuliert,
mein Ehrgeiz wächst und explodiert.
Ich bin so fleißig wie noch nie,
im Sonnenschein steckt wohl Magie.

Auch die Hormone wachen auf,
das Schicksal nimmt jetzt seinen Lauf.
So zärtlich war ich lange nicht,
jetzt bin ich's - dank dem Sonnenlicht!!

© Diana Scherer (2017)

Sonnenkleider

(Gedanken zum Abend- und Morgenrot)

 

Er sah der Sonne rotes Nachtgewand,

ihm schien, als blute sie in tiefster Not.

Da dachte er in seinem Unverstand:
Bestimmt sei dies nun aller Tage Tod.

Sie tauchte hin ins weite Wolkenrund,
als wollte sie die Erde heimlich küssen.
Da aber tat der Zug der Gänse kund:

Sie will uns nur zum Abend grüßen.

Er sah der Sonne rotes Morgenkleid,

ihm schien, als würfe sie es in den Tag.

Da dachte er: daß dies die Erde freut,
wohl doch, weil sie ihr so zu Füßen lag.

Copyright © da Hihö
2008

http://www.hihö.repage.de

...

Gedanken zur Sonne

 Du trauerst dort am Strande
weinst Tränen, mehr und mehr,
weil tief am Horizonte
die Sonne sinkt ins Meer.

Heut geht sie für Dich unter,
das ist des Lebens Lauf,
schon morgen, Du wirst sehen,
geht sie Dir wieder auf.

Die Zeit ganz ohne Sonne
ist eine kurze Frist,
sie soll Dich nur erinnern
wie schön das Leben ist.

Horst Fleitmann - www.horst-fleitmann.de

 

...

 Sonne

 Mir ist der Tage Freude
ein selig Weilen in jener Stunde,
wenn sich die Muse legt
wie Wolken, die die Sonne besiegt.

In jedweder Kunde von Helligkeit
erwacht die Gunst der Frömmigkeit,
wenn da erstrahlt im Moment
der neuerlichen Anbetung wie geahnt.

Wenn dieses unser Herz erfreut
ist es wie ein Wunder, das erneut
kommt, um sich zu zeigen.
Uns bleibt nur, uns zu verneigen.

 

Alexander  Paukner

...

 Man sieht die Sonne langsam untergehen
und erschrickt doch,
wenn es plötzlich dunkel ist.

Franz Kafka (3.Juli 1883 – 3.Juni 1924)

 aufgestöbert von Reinhold Hinterhölzl 

 http://hihoe.repage.de

 ...

*Wandrers Wegfindung *(frei nach Chr. Morgenstern)
***Sonnengedicht für eine Sonnentag***

Gleich dem Wandrer, der an dunklen Tagen,
die Sonne leicht und allzuschnell vermißt -
die aber unaufhörlich strahlt für ihn,
so mag man gleichwohl ihm „Vergessen?“ fragen,
da sie wiederum ihn ewig nicht vergißt
und dies unentwegt auch fürderhin.
Ja, wie verwundert zu empfinden,
daß, wo immer sich auch Wege winden,
durch dein Strahlen auch düstre Wandrer Pfade finden.
Copyright © da Hihö
2014
Das Originalgedicht soll hier nicht vergessen werden!
  *Wir fanden einen Pfad*
(Chr. Morgenstern)

So wie ein Mensch, an trüben Tagen, der Sonne vergißt,
sie aber strahlt und leuchtet unaufhörlich,
so mag man deiner an trüben Tagen vergessen,
um wiederum und immer wiederum
erschüttert, ja geblendet zu empfinden,
wie unerschöpflich fort und fort
dein Sonnengeist uns dunklen Wandrern strahlt.
...

Klapphornvers

von Reinhold Hinterhölzl


Zwei Knaben stellten sich im Kornfeld tot,
dies geschah kurz vom dem Morgenrot.
Doch sah's die Sonne, die schon munter –
da ging sie ganz schnell wieder unter

 ...

Wenn Nocturnas Kräfte schwinden,
die Nacht dem Tage weichen muss,
neigt frischer Morgen sich herab,
verheißungsvoll, mit rotem Kuss.

Die Stille weicht vieltausend Stimmen
und Sonne zieht ihr leuchtend’ Band
wie ein immerwähr’nd Versprechen
gar weithin über Meer und Land.

Zeigt mittags sich im schönsten Kleid
von strahlend’ Gelb mit goldenem Glanz,
färbt uns’re Haut zart karamell,
lädt Mücken ein zum Walzertanz.

Sie schlägt den Weg mit Purpur aus,
wenn sie die Bahn freigibt der Nacht,
bevor sie sich zur Ruhe legt,
denn ihr Tagwerk ist vollbracht.

 
© Anouk Ferez 2011

 

http://bilder.n3po.com/cache/Photos/Abend-am-Meer_w475_h230_cw475_ch230_thumb.jpg

 

...

Ein wunderschönes Foto einer gelben Lilie, ein wahrhaftes "Sonnengesicht",

eingereicht von Margareta Hennen! -
 http://gretahennen.jimdo.com/

Danke liebe Greta!

http://www.bilder-hochladen.net/files/big/lcwc-4-a87f.jpg