So viel Weihnacht

 

Weihnachtsbaum und Engelhaar

Weihnachtsmann und Glockenklang

Weihnachtslied ganz wunderbar

Weihnachtsmärchen, Gott sei Dank

 

Weihnachtsapfel, rot und knackig

Weihnachtsbraten, vorbestellt,

Weihnachtslaune, aber zackig,

Weihnachtsgruß aus aller Welt,

 

Weihnachtspäckchen, sternenbunt

Weihnachtsknistern, sehr geheim

Weihnachtsteller, süß und rund,

Weihnachtsdichtung für daheim!

 

So viel Weihnacht - kurze Zeit,

nur ein einz'ges Mal im Jahr

und schnell ist sie Vergangenheit,

doch immer wieder wunderbar!

 

K. Fluche 12/14

 

Weihnachtsmarkt

 

So wunderbar wie jedes Jahr
die Engelein im Silberhaar
und der Markt im grünen Kleid.
Weihnachtsmann steht auch bereit
Es dudeln alte Weihnachtslieder.
noch einmal und immer wieder!
Die Düfte sind verführerisch,
von süß bis scharf und ofenfrisch.
Ach, wie schwer ist's zu verstehen,
dem allen aus dem Weg zu gehen,

der Will’ ist da, doch Geist so schwach,

schon verlor’n, schon gibst Du nach...

Die Nase bebt, wie kann das sein?

Schmalzküchlein, oh Schmalzküchlein

 

Karin Fluche 11/14

 

 

In dieser Zeit...

 

Trägt der Herbst Novemberkleid

Spürt der Mensch kaum Heiterkeit,

um so mehr Vergänglichkeit.

Mancher Streit tut uns jetzt leid.

Das ist bekannt seit langer Zeit.

 

Drum freuet Euch und seid bereit:

Weihnachtszeit ist nicht mehr weit!

In  kurzen Tagen – sternenweit -

beginnt die Zeit der Heimlichkeit

Weihnachtsmann sucht Hilfsgeleit...

 

Karin Fluche 11/11

 

 

Heute wie damals....

 

Ein wunderschöner Weihnachtsbaum

von Menschenscharen dicht umringt,

sie glauben sich in einem Traum....,

als „Stille Nacht“..vom Turm erklingt.

 

Mehr als tausend Weihnachtslichter...

Budenzauber, Märchenstunde...,

Kerzenglanz auf den Gesichtern...,

der Weihnachtsmann ruft in die Runde....

 

Gedanken an die Kinderzeit...

Mein allerschönster Weihnachtsbaum...

Der „Alte Markt“ im weißen Kleid –

Ein unvergessener Wintertraum.

 

Karin Fluche

 

 

Schnee auf den Zweigen

 

Die Zeit geht zu Ende

Vom alten Jahr.

Du nimmst meine Hände-

Schon Schnee auf den Zweigen,

auf meinem Haar.

 

Wir warteten Stunden

Auf’s neue Jahr –

Bis wir Dich gefunden.

Noch Schnee auf den Zweigen

Vom letzten Jahr.

 

Unsere Wünsche begleiten

Das neue Jahr.

Hoffnungsreiche Zeiten...

Mit Schnee auf den Zweigen...

Auf meinem Haar.

 

Karin Fluche

 


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Zaubernuss

 

Sie hat Erfahrung, die Zaubernuss,

mit  dem eisigem Wind, Kälte, Schnee.

Zeigt sich so früh,  weil sie es muss

Und weil sie weiß, sie tun ihr nicht weh.

 

Kleinsten Blüten zu ihren Füssen,

die sich lehnen ans knorrige Holz

und mit Schneehäubchen grüßen,

bietet sie Schutz, achtsam und stolz.

 

Wieder sehe ich einsam sie steh’n,

grau-braune Schönheit, zartes Gefieder.

Kälte zwingt mich, weiterzugeh’n.

Morgen, ja morgen, komme ich wieder.

 

Karin Fluche 2013

 

 

Dezemberbild

 

Bäume stehen schwarz und still,

fast  filigran im Nebelkleid.

Wintervögel rascheln im Laub,

geben kleine Laute von sich.

Ein einzelner Wanderer geht

straff seinem Ziel entgegen.

Schneeflocken schließen den Vorhang

hinter ihm. Lautlos, unwirklich...

Der Himmel scheint sehr nah

und unendlich schwer zu sein.

 

Karin Fluche

 

 

 

 

Frau Holle

 

Schnee bedeckt das flache Land,

Gebirge und die „Waterkant“.

Frau Holle klopft die Betten aus:

„Staub und Flocken müssen raus.

 

Federn werden ausgelüftet,

damit guter Schlaf gestiftet.

Das mach’ ich alles über Nacht,

weil’s Erdenkindern Freude macht.“

 

Kinder rufen: „Dank Frau Holle...,

Schlitten raus und nun ins Volle!“

Frau Holle schmunzelt unsichtbar,

zupft aus der Stirn ihr weißes Haar.

 

Karin Fluche

 

 

 

Winterwind

 

zerrt wütend an der Verbindung

der schwachen wenigen Zweige.

Er schwingt einen groben Kamm

über dem Scheitel des Baumes,

 

schmerzhaft und unsensibel,

machtvoll und gebieterisch,

umkreist wie ein Raubtier

den weißen, noch jungen Stamm-

 

wild, unsichtbar, zügellos.

Kalte Tränen rinnen herab

auf des Baumes Nacktheit,

durchsichtig und unaufhaltsam....-

 

Und doch meine ich, aus all dem Toben

schwach ein feines Läuten,

ein zarte Melodie, zu hören,

die von Frieden und Weihnacht spricht.

 

Karin Fluche

 

 

 

Zum  Advent

 

Tausend Friedensweihnachtslichter

zaubern Glanz in die Gesichter,

leuchten warm in den Advent.

Eine Botschaft, die man kennt.

 

„Tausend Friedensweihnachtslichter

zündet an“, so singt der Dichter.

Denn jedes Licht strahlt Hoffnung aus.

Gedanken zieh’n von Haus zu Haus.

 

Tausend Friedensweihnachtslichter

beleuchten jeden Brunnentrichter

und jeden Turm in kalter Nacht.

Schlaf ein, mein Kind. Dein Engel wacht.

 

Karin Fluche

 

 

 

Dritter Advent

 

Der dritte Advent mit Riesenschritten

Kommt morgen, jedoch ohne Schlitten.

Frau Holle ist wohl in Urlaub gereist,

denn im Morgenlande, da schneit’s.

Ein Paradoxum mal wieder hoch drei,

bei uns kleine Blüten - Schon wieder Mai?

 

 

Himmelsfarben

 

Schneereste

malen  kleine weiße Tupfen

in den Vordergrund.

Eingerahmt von filigranen Bäumen.

 

Abendwolken,

grau-blau, samtig-weich.

Über allem ein

himmlisches Meer durchsichtiger Bläue.

 

Feuerinseln,

glühende Vulkane mit grauen Ascherändern.

schwimmen  zu einem

unbekannten Ziel..

 

Farbenvielfalt.

Sekunden sinken in die Schwärze der Nacht.

Ohnmacht der Worte,

diese Pracht zu beschreiben.

 

Karin Fluche 2013

 

 

Schon fast Advent

 

Alles Gute kommt von oben,

schön, dass keine Stürme toben,

mild und still, so wunderfein,

Alles gut,  so soll es sein..

 

Alles Gute kommt von oben,

ist der November auch zu loben,

wenn er Blumen lässt erblühen,

erkennt man willig sein Bemühen

 

„Alles  Gute kommt von oben“,

Chöre weihnachtlich schon proben,

denn himmelwärts in weiter Fern,

zeigt sich  matt  ein Weihnachtsstern.

 

Karin Fluche 11/14

 

 

 

Weihnachtsgans liegt schon bereit,

eingepackt im Folienkleid

Es tun ihr gut Schneeflöckchen pur

Und Streuselschnee aus der Natur.

Gut, sie kann ja tüchtig frieren,

ohne dabei zu verlieren.

So glatt, so frisch und ach, so kühl,

im guten Weihnachtsgänse-Stil.

 

Oh, wie wird sie uns dann schmecken,

Messer, Gabel, Tischlein decken...

Noch ist sie leider erst halbgar,

wie damals auch im vorigem Jahr!

Wie wunderbar ist dann zu schau’n,

die Gänsehaut so glänzend braun.

Andernfalls werd’ ich auch leiden,

soll ich das schöne Bild zerschneiden...

 

Karin Fluche

 

 

 

 

 

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